Die Hoffnung der Einsamkeit

 

Manchmal,

wenn ich nachts im Dunklen,

nach draußen gehe,

und in den Himmel schaue.

 

 

Wenn das Mondlicht,

auf mein Gesicht scheint,

und die Sterne,

mit mir zu reden scheinen wollen.

 

 

Wenn alles um mich rum,

still ist,

nur die Grillen zirpen,

und die Eulen rufen.

 

 

Nur dann,

in dieser Stunde,

dieser einsamen Minute,

kann ich glauben, dass alles gut wird.

1 Kommentar 5.8.07 23:00, kommentieren

Ich steh auf der Brücke,

schau’ hinunter und denke,

das hier ist die Lösung,

einen Schritt und sie ist da.

 

Nie wieder müsste ich,

ihn sehen,

an ihn denken.

 

Aber ist es nicht krank?

Warum soll ich springen?

Er ist Schuld.

 

Doch dann geb’ ich mir die Schuld,

wenn ich springe,

brauch’ ich nicht mehr denken.

 

Ich zieh’ mir die Jacke aus,

leg’ sie neben mich

und kletter auf’s Geländer.

 

Ich stehe da,

fühl’ mich frei,

wie ein Vogel,

nur noch ein Schritt,

ein kleiner Schritt.

 

Da kommen mir

Bilder,

Geräusche,

Gefühle in den Sinn.

 

Meine Freunde,

wie sie lachten

und wie sie weinen.

Ich, wie ich daneben steh’,

als wär ich nicht dabei.

 

Plötzlich begreife ich,

sie weinen,

um mich,

weil ich gesprungen bin.

 

Sie wollen es nicht glauben.

 

Und ich kann nur noch denken,

es ist es nicht wert,

nein.

Er ist es nicht wert, ich gehe einen Schritt zurück und denke

kein Mensch ist es wert,

dass du dein Leben wegwirfst.

30.6.07 20:38, kommentieren

Bei manchen Menschen,
denkt man sich doch
können die überhaupt denken?

 

Bei manchen Menschen,
hab’ ich das Gefühl,
ein bisschen Staub im Oberstübchen wär’ noch viel.

 

Bei anderen wiederum,
da denk’ ich,
die könnten mal was abgeben.

 

Viele denken gar nicht nach,
die reden einfach nur,
ohne Gedanken an die Folgen.

 

Bei denen lästern sie über die,
bei denen dann, lästern sie über die anderen.
Bei allen lieb Kind sein.

 

Sie machen sich ein Bild
von einem Menschen,
den sie zu kennen glauben.

 

Ob sie ihn auch wirklich kennen,
dass ist ihnen egal,
genauso wie es ihnen egal ist, ob das Bild richtig ist.

 

Aber vielleicht sollten sie den Menschen
erstmal kennen lernen,
denn wer kann einen Menschen beurteilen, den er nicht kennt?

 

Dann würden sie merken,
dass das Bild viel zu dunkel,
oder zu hell ist.

 

Das dieser Mensch vielleicht besser,
oder aber schlechter ist,
als sie denken.

 

Das er sich auch anders benehmen kann,
dass er nicht immer das liebe Kind von nebenan,
oder der Säufer ausm Dorf ist.

 

Denn selbst der größte und stärkste,
wird dann zur kleinen grauen Maus,
wenn die groß und stark wird.

25.5.07 22:00, kommentieren

Mein zweites autobiographiches Gedicht

Die Einen

 

Bei den einen so,
bei denen anders,
was da ja,
ist hier nein.

 

Nie wollte ich es,
und doch muss es.

 

Nie wollte ich mich verstellen,
doch wo es muss da muss es.
Bei den Einen kann ich sagen was ich denke,
bei den Andren kann ich das nie.

 

Die Einen hör'n mir zu,
die Andren reden weiter.
Die Einen antworten mir ehrlich,
die Andren lügen nur.

 

Bei den Einen bin ich ich,
bei den Andren bin ich's nicht.
Bin ich bei den Andren ich,
dann werd' ich audgelacht.

 

Bin ich's bei den Einen nicht,
gucken sie mich fragned an.
Bei den Einen bin ich gern',
bei den Andren muss ich sein.

 

Die Einen, die seid IHR.

27.4.07 21:51, kommentieren

King Louis

Seit dem 18. April haben wir noch nen neuen Mitbewohner im Hause Stöber: King Louis! Unser neuer Kater, falls jemand ein Bild haben will, sagt Bescheid.

2 Kommentare 19.4.07 20:46, kommentieren

Definition: Kerle

 

Ihr seid doch alle gleich!
Mir kann keiner erzählen,
dass es Ausnahmen gibt!
Ihr seid alle gleich!
Am Anfang tut ihr alle so,
als wärt ihr lieb und höflich.
Lest uns jeden Wunsch von den Augen ab,
doch sobald ihr uns in der Kiste habt,
ist es euch doch scheißegal!
Dann sucht ihr euch die nächste,
und schert euch einen Kehrricht,
um das was wir fühlen!

 

 

 

Und falls es doch i-wo noch Ausnahmen geben sollte, dann hoffe ich das ihr eine findet! Viel Glück dabei! 

4 Kommentare 7.4.07 14:51, kommentieren

Na ihr!

Ferien bis jetzt gut überstanden? Ich hoffe mal! Eigentlich weiß ich ja gar nicht was ich schreiben will, aber ich wollte einfach nochmal was schreiben. Also schöne Ferien noch!

 

Eure Maren

5.4.07 21:44, kommentieren