Monate des Vergessens

 

Du hast nie darüber nachgedacht,
was es für mich bedeutet.
Oder vielleicht hast du nachgedacht,
nur nicht genug oder über das falsche.

 

Hättest du mehr, oder anders gedacht,
dann wär’ dir vielleicht eingefallen,
dass man seine Gefühle nicht so schnell loswird,
wie man will.

 

Für mich,
konnte es nicht schnell genug gehen,
ich wollte dich vergessen.
Sofort und für immer.

 

Doch selbst jetzt,
nach Monaten des Vergessens,
kribbelt’s mich.
Nicht wenn ich dich seh’.

 

Ein „Hallo“ reicht,
und ich denk’.
Ich hab’ ’nen Ameisenhaufen geschluckt.

 

 

Bei manchen Menschen,
denkt man sich doch,
können die überhaupt denken?

 

Bei manchen Menschen,
hab’ ich das Gefühl,
ein bisschen Staub im Oberstübchen wär’ noch viel.

 

Bei anderen wiederum,
da denk’ ich,
die könnten mal was abgeben.

 

Viele denken gar nicht nach,
die reden einfach nur,
ohne Gedanken an die Folgen.

 

Bei denen lästern sie über die,
bei denen dann, lästern sie über die anderen.
Bei allen lieb Kind sein.

 

Sie machen sich ein Bild
von einem Menschen,
den sie zu kennen glauben.

 

Ob sie ihn auch wirklich kennen,
dass ist ihnen egal,
genauso wie es ihnen egal ist, ob das Bild richtig ist.

 

Aber vielleicht sollten sie den Menschen
erstmal kennen lernen,
denn wer kann einen Menschen beurteilen, den er nicht kennt?

 

Dann würden sie merken,
dass das Bild viel zu dunkel,
oder zu hell ist.

 

Das dieser Mensch vielleicht besser,
oder aber schlechter ist,
als sie denken.

 

Das er sich auch anders benehmen kann,
dass er nicht immer das liebe Kind von nebenan,
oder der Säufer ausm Dorf ist.

 

Denn selbst der größte und stärkste,
wird dann zur kleinen grauen Maus,
wenn die groß und stark wird.

 

Träume

 

Ich träume davon,
mit dir am Strand.
In den Sonnenuntergang zu schauen,
dabei in deinem Arm.

 

Doch dieser Traum,
wird sich wohl nie erfüllen.
Es sei denn,
es passiert ein Wunder.

 

Aber an die,
hab’ ich noch nie geglaubt.
Also wird’ ich wohl,
bei meinen Träumen bleiben.

 

 

Ich glaube, ich tu' es immernoch.
Ich glaube, ich habe nie aufgehört es zu tun.
Ich glaube, der eine, den hab' ich mir nur eingebildet.

 

Ich glaube nicht, dass du weißt das du gemeint bist.
Ich glaube nicht, dass du es auch tust.
Ich glaube nicht, dass du es je getan hast.

 

Ich wünschte, ich könnte es dir sagen.
Ich wünschte, ich hätte keine Angst davor.
Ich wünschte, ich würde wissen ob du es tust.

 

Ich weiß, es ist absurd.
Ich weiß, es ist blöd das ich es immernoch tue.
Und ich weiß auch, dass ich daran nichts ändern kann und vielleicht will ich das auch nicht.

 

 

Selbstmord

 

Wieso machen Menschen so etwas?

Was muss in ihnen vorgehen?

Was muss ihnen passiert sein?

Um den letzten Schritt zu gehen.

 

Man sagt,

das man im letzten Augenblick,

einen Film sieht,

einen Film in dem das eigene Leben abläuft.

 

Doch würde es ein Mensch dann tun,

der in seinem Leben nur schlechtes hat erfahren?

Will er das alles etwa noch einmal sehen?

Oder ist es anders, wenn man es freiwillig macht?

 

Ich frage mich,

zögert man nicht?

Wenn man kurz davor ist

Sein Leben zu beenden?

 

Manche sagen,

das Leben wäre weggeworfen.

Doch viele hatten nichts,

für das es sich lohnte weiterzuleben.

 

Ist so ein Leben weggeworfen?

Hat sich dieser Mensch nicht erleichtert?

Er muss nie wieder Schmerzen leiden.

Vielleicht ist es für ihn so besser?